Tour 13 - Was ein Elend

 

Länge

17 km

Schwierigkeit

Schwierig

Art

2 Rundkurse

Stempel

6

Nr.

14,20,21+15,17,174








Am 22.04.2018 ging es weiter. Wieder etwas übertrieben.

Tipp vorweg, das sind eigentlich 2 Touren. Wenn ihr euch nicht sicher seid, dann macht die auch getrennt voneinander. Wenn ihr krass drauf seid, dann herzlich Willkommen im Elend.

Und in Elend natürlich auch, denn dort startet der erste Teil der Tour.



In Elend müsst ihr leider auf dem kostenpflichtigen Parkplatz in der Ortsmitte parken. Problem bei diesen Parkplätzen ist leider, dass man vorher nie genau weiß für wie lange man ein Ticket ziehen soll. Nehmt im Zweifel gleich das Tagesticket (meist so um die 5€)

Kommt zum Glück nicht allzu oft vor. Blankenburg, Ilsenburg, Schierke und Elend sind glaube ich die einzigen kostenpflichtigen Parkplätze denen ich begegnet bin. (Stand 2021)

PS: Alles im Ostharz ;-)

Wie ihr auf der Karte sehen könnt, erwarten euch gut 8 km Wegstrecke. Leider umgeht man dabei den Weg durch das Elendstal, das zwar schaurig klingt, aber verdammt schön ist. Unsere Wanderung führt aber an beiden Seiten daran vorbei, was bedeutet, dass ihr einen flachen Weg, am Bach entlang, vergessen könnt. Zumindest auf dem westlichen Teil zur Schnarcherklippe geht es ordentlich bergauf.

Nachdem ihr durch den Ort spaziert seid, müsst ihr links der Kalten Bode den Berg hoch Richtung Barenberg. Auf der Karte ist der Weg etwas zu lang dargestellt. Ihr könnt beim U von Kukki geradeaus weiter Richtung Aussichtspunkt. Hier ist auch der steilste Teil der Wanderung.




Ihr habt von dort einen schönen Blick direkt ins Elendstal und nach Schierke.

Stempel Nr.20 (Barenberg) eingesackt und weiter Richtung Schnarcherklippen.

Die erreicht ihr ein paar Hundert Metern immer dem Weg „Rotes Haus“ folgen. Vom Aussichtspunkt führt der Weg, leicht bergab, über einen Trampelpfad zu den Schnarcherklippen. Stempelstelle Nr.14 und Teil des Goethe Heftes.




An diesem Tag war grad eine Gruppe Kletterer dabei die Klippen zu besteigen. Auf diesen Bildern von 2018 liegt die Klippe noch schön im Wald verborgen. Bei meiner letzten Tour 2021 war von den Bäumen nichts mehr übrig. Auf dem Weg zum Brocken, kann man von der anderen Seite Schierkes die Schnarcherklippen deutlich erkennen.

Von der Klippe über den Weg „Gelber Punkt“ erreicht ihr Schierke.


Einerseits Ruinen, andererseits ein Ferienhaus-Resort.

Auf der anderen Seite der Kalten Bode wandert ihr über „Grüner Balken“, „Rotes Haus“ und „Grüner Punkt“ über Helenenruh (Stempelstelle Nr.21) zurück Richtung Elend. Hier geht es nicht ganz so stark bergauf, aber komplett flach ist es natürlich auch nicht.

Teil 2 der Tour startet dann am Parkplatz Drei-Annen-Hohne.



Ihr wandert einfach den Harzer Hexenstieg entlang und passiert dabei den Löwenzahn Entdecker Pfad (für die Kleinen) und erreicht nach ein paar Hundert Metern schon Stempelstelle Nr.174, den Hohnehof. Ein Gasthaus mit großem Spielplatz (beides nicht getestet).


Hinter dem Gasthaus führt der Hexenstieg weiter und führt nach 2 km zum Trudenstein (Stempelstelle Nr. 17 und Teil des Heftes Hexenstieg)


Eigentlich hätte ich es hier sein lassen sollen und zum Auto zurückgehen sollen. 5 Stempel im Sack, das Wetter war wunderbar sonnig und warm und ich war schon gut erschöpft.

Natürlich habe ich das nicht getan. Wenn man schon mal in der Nähe ist kann man doch noch schnell zur Leistenklippe. Zumal die in keine andere Wanderung hätte eingebunden werden können. Ich hätte also nochmal wiederkommen müssen und den Weg den ich schon gegangen bin von Drei-Annen-Hohne nochmal gehen müssen. Wieder an Stempel 174 vorbei. Außerdem ist es von hier doch nur einen guten Kilometer den Weg entlang.

Falsch gedacht!

Ja, es ist nicht weit bis zur Leistenklippe. Der Weg geht aber steil bergauf (vom Trudenstein) und das über Stock und Stein. Als Bonus, sieht man das Ziel schon recht früh, wandert aber fast kreisförmig drum herum und schraubt sich so nach oben. Als einzelnes Ziel (oder eben nur in Verbindung mit 17+174) sicherlich anspruchsvoll aber machbar. Als Ziel Nr.6 nach der ersten Tour einfach nur eine Scheiß Idee.

Noch ne Kurve hier, noch ein Schlenker da. Der Weg nahm einfach kein Ende. Wenigstens die Aussicht auf den Brocken enttäuschte nicht.



Sorry, die Handy Kamera war leider etwas beschlagen, daher diese leicht verschwommene Optik.

Der Stempelkasten steht auch hier (wie bei allen Klippen) unten. Ihr müsst also keine Treppen steigen oder über Felsbrocken springen. Stempelstelle Nr.15

Für den Rückweg wählte ich die etwas kürzere Variante, die auch nicht ganz so steil ist.

Nach gut 4 km erreicht man dann wieder den Parkplatz, auf dem normalerweise auch ein Imbisswagen bzw. Gulaschkanone zu finden ist.

Natürlich darf nach dieser Tour ein gutes Duponia nicht fehlen.

45 im Sack

177 to go

Das nächste Mal hole ich genau die 5 Stempel, die mir zum Wanderkönig fehlen.

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